Sony Ericsson Enzyklopädie / Lexikon

Dieses Thema im Forum "Tutorials & FAQs" wurde erstellt von GearX, 19. Mai 2009.

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  1. GearX

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    Hier ein kleines Lexikon mit Erklärungen zu allen Fachbegriffen rund um Sony Ericsson. Um zu Begriffen mit einem bestimmten Buchstaben zu gelangen klickt auf die großen Buchstaben!

    [flink="#frage1"]A[/flink] / [flink="#frage2"]B[/flink] / [flink="#frage3"]C[/flink] / [flink="#frage4"]D[/flink] / [flink="#frage5"]E[/flink] / [flink="#frage6"]F[/flink] / [flink="#frage7"]G[/flink] / [flink="#frage8"]H[/flink] / [flink="#frage9"]I[/flink] / [flink="#frage10"]J[/flink] / [flink="#frage11"]K[/flink] / [flink="#frage12"]L[/flink] / [flink="#frage13"]M[/flink] / [flink="#frage14"]N[/flink] / [flink="#frage15"]O[/flink] / [flink="#frage16"]P[/flink] / [flink="#frage17"]Q[/flink] / [flink="#frage18"]R[/flink] / [flink="#frage19"]S[/flink] / [flink="#frage20"]T[/flink] / [flink="#frage21"]U[/flink] / [flink="#frage22"]V[/flink] / [flink="#frage23"]W[/flink] / [flink="#frage24"]X[/flink] / [flink="#frage25"]Y[/flink] / [flink="#frage26"]Z[/flink] / [flink="#frage27"]Hinweise[/flink]


    [ftitle=frage1]Fachbegriffe mit - A[/ftitle]
    A100: A1 ist eine Art Grundriss für ein Betriebssystem. Grundsätztlich gibt es 2 dieser Grundrisse. Das ist zum einen A1 und zum andern A2. Auf A1 basieren alle Modelle von Sony Ericsson, die älter als DB3150 sind. Umgekehrt basieren alle neueren Modelle auf A2.

    A200: Die Erklärung dazu siehe A100. Bei A2 muss man noch eine kleine Unterscheidung machen zwischen A2v1 und A2v2. A2v1 Handys gibt es nur 2. Nämlich das K850i und das W910i. Alle neueren Modelle sind A2v2 Handys.

    A2 Tool/Uploader: A2 Tool, früher A2 Uploader, ist ein Programm, um Sony Ericsson Handys zu flashen, Dateien ins Filesystem zu übertragen, oder um das Handy einfach nur auszulesen. A2 Tool funktioniert sowohl für A2v1, als auch für A2v2 Handys von Sony Ericsson.

    AnyCID: Diese Methode nutzt einen Java Exploit (Sicherheitslücke) aus, und es ist somit mögliche jede CID zu patchen. Anwendung jedoch nur bei DB2020 CID53 und DB2012 empfehlenswert (kompliziert).


    [ftitle=frage2]Fachbegriffe mit - B[/ftitle]
    Bootrom Mode: Der Bootrom Modus ist ähnlich wie der der Flashmodus. Man kann Sony Ericsson Handys in beiden Modi flashen oder anderweitig bearbeiten. Allerdings wird immer der Flashmodus empfohlen, da man dort nicht so viele Rechte im System hat und einfach weniger kaputt machen kann. Wenn ein Flashprogramm das Handy partout nicht verbinden will im Flashmodus, wird von uns empfohlen, einmal den Bootrom Modus auszuprobieren. Ansonsten ist dieser nur nach Anweisung des Flashprogramms zu Verwenden.

    BST: BST ist immer in Verbindung mit einer Zahl zu finden. Zum Beispiel BST-33 oder BST-41. Anhand dieser Zahlen kann man den richtigen Akku für sein Handy nachkaufen, falls der Alte kaputtgegangen ist. Bitte immer darauf achten, dass man Originalakkus (Metallgehäuse) kauft und keine nachgemachten!


    [ftitle=frage3]Fachbegriffe mit - C[/ftitle]
    CDA: Die CDA ist das Custompack für Sony Ericsson Handys. Das Finalisieren gehört zu jedem Flashvorgang. Die CDA enthält eine Nummer mit der man das Custompack genau identifizieren kann. Diese Nummer ist einzigartig für jeden Provider, jede Version und jedes Land.

    CID: CID bedeutet ausgeschrieben "Customer Identity" und beschreibt ein Zertifikat, welches den Zugriff ins Dateisystem des Handys verhindern soll. Dieses Zertifikat wird von Sony Ericsson von Zeit zu Zeit geändert, um das Flashen/Unlocken von deren Handys erstmal nicht zu ermöglichen. Außerdem gehört zu dem Zertifikat immer noch eine Farbe mit dazu. Mehr dazu unter "Z". Bisher verwendete Zertifikate sind 16; 29; 36; 37; 49; 50; 51; 52; 53.

    Crossflashen: Als Crossflashen bezeichnet man das Aufspielen einer anderen Firmware auf ein Handy. Zum Beispiel die W580i Firmware auf das S500i. Crossflashen funktioniert nur einwandfrei, wenn die Geräte eine nahezu identische Hardware haben, da sonst manche Funktionen nicht mehr verfügbar sind. Welche Modelle man crossflashen kann, steht in dieser Liste: http://www.faq4mobiles.de/forum/son...elches-handy-kann-ich-zu-welchem-flashen.html

    C-Serie: Das C steht für Cybershot. Das bedeutet, dass diese Handys eine besonders gute Kamera haben. Die C-Serie wird als Nachfolger der K-Serie gehandhabt! Teil der C-Serie sind zum Beispiel C702 oder C905.


    [ftitle=frage4]Fachbegriffe mit - D[/ftitle]
    DB: DB ist die Bezeichnung für den verwendeten Chipsatz. So basieren immer mehrere Handymodelle auf einem Chipsatz. Bekannte Chipsätze sind DB2000, DB2001, DB2010, DB2012, DB2020, DB3150, DB3210, DB3350.

    DCU: DCU tritt immer in Verbindung mit einer Nummer auf. DCU-65 als Beispiel. Dies sind alles Datenkabel, die man auch zum Flashen vewenden kann.

    Debranding: Als einen Debrand wird der Vorgang des flashens einer Branding-/Providerfreien Firmware bezeichnet. Also wenn man ein W890i im T-Mobile Vertrag gekauft hat, und das dann debranded, ist das ganze T-Mobile Zeug weg!

    Dual SIM: Als Dual SIM bezeichnet man die Verwendung von 2 SIM Karten in einem Gerät. Dies funktioniert aber nur, wenn man beide SIM Karten zuschneidet, sodass der Chip fast keinen Rand mehr hat. Anders bringt man beide SIM Karten meistens nicht in 1 Handy unter. Außerdem wird Dual SIM nur untersützt, wenn man den Adapter hat, bei dem man nur SIM Karten durch einen Neustart wechseln kann.

    D-Serie: Diese Serie ist speziell, denn sie besteht nur aus Handys mit T-Mobile Branding. Das Branding ist sowohl auf der Handyschale, als auch an der Software erkennbar. Allerdings ist nur ein einziges Handy in dieser Serie erschienen, das D750 (Zwilling des K750).


    [ftitle=frage5]Fachbegriffe mit - E[/ftitle]
    EMMA: ist die interne Flashsoftware von Sony Ericsson.
    Darauf haben nur Mitarbeiter und Service Center Zugriff. Damit lassen sich praktisch alle aktuellen Handy flashen, finalisieren und entsperren.
    Für die Benutzung wird ein Account und eine spezielle Smartcard benötigt.

    EMP: steht für "Ericsson mobile platforms", und bezeichnet die Platformen.

    0 – DB 1xxx
    A1 – DB 2xxx
    A2 – DB 3xxx

    ELF: ELF bedeutet ausgeschrieben "Executable and Linking Format". Das heißt nichts anderes, als dass diese kleinen Programme in einem bestimmten Format geschrieben sind und ausführbar sind. Im Fall der ELFs bei den Handys sind das kleine, aber nützliche Programme die das Handy um die ein oder andere Funktion erweitern.

    EROM: Ist eine erweiterte ROM, in der wichtige Sachen über das Handy stehen. Unter anderem steht dort drin, ob das Handy einen SIMLOCK hat oder nicht, oder auch die IMEI des Handys ist dort zu finden.

    Executor: Die executor.b Datei wird für die AnyCID Methode benötigt. Somit ist es möglich DB2020 CID53 und DB2012 Geräte zu patchen. Außerhalb der Methode ist es ratsam den Executor nicht zu benutzen und zu löschen, da dieser das Handy temporär unbrauchbar macht!


    [ftitle=frage6]Fachbegriffe mit - F[/ftitle]
    FAR-Manager: FAR-Manager ist ein Programm mit verschiedenen Plug-Ins (Erweiterungen). Man kann mit FAR Manager A1 Handys flashen, patchen uind in deren Dateisystem einbrechen und Dateien austauschen, wie zum Beispiel den Bootscreen.

    Fastport: Als Fastport, auch Systemconnector oder Connector genannt, wird der Anschluss am Handy bezeichnet in den man Headset, Datenkabel und Ladekabel einsteckt. Der Fastport stellt die Verbindung zwischen dem Handy und dem Computer her, weshalb er auch so wichtig für, zum Beispiel, das Flashen ist

    Filesystem: Als Filesystem, auch FS abgekürzt, bezeichnet man das innere Dateisystem des Handys, welches man nicht im handyinternen Datei-Manager sehen kann. Im Filesystem findet man alle Dateien, die das Handy benötigt, um alle Funktionen bereitstellen zu können. Unter anderem sind dort die Standardklingeltöne, Kameratöne, Designs, Akustiktreiber und Startanimationen zu finden.

    Finalisieren: Dies ist ein wichtiger Punkt beim Flashen. Das finalisieren ist die Abrundung des Handys. Finalisiert wird mit den CDA. Dort ist festgelegt, ob das Handy Branding hat oder nicht, oder welche Sprachen enthalten sind. Wenn man das Handy nach dem Flashen nicht finalisiert, sieht man beim Einschalten nur "Fehler in der Konfiguration. Netzbetreiber oder Service Center kontaktieren". Dann muss man einfach nachträglich finalisieren.

    Firmware: Als Firmware bezeichnet man das Betriebssystem auf dem Handy. Dieses ist grundsätzlich einmal in 3 Teile zerlegt. Das wären MAIN, Filesystem und CDA. Vergisst man einen der 3 Teile, so funktioniert das Handy später nicht richtig.

    Flashen: Flashen bezeichnet den Vorgang des Überschreibens der aktuellen Firmware. Beim Flashen braucht man MAIN, FS und CDA. Zum Flashen muss gesagt werden, dass alle Daten und Dateien vom Telefonspeicher gelöscht werden. Das bedeutet, dass man ein Backup machen muss. Denn alle SMS, Kontakte und eigene Sachen, die auf dem Telefon gespeichert waren sind nach dem Flashen weg. Die Speicherkarte allerdings bleibt unberührt! Noch ein Hinweis: Durch Flashen werden werder SIM-,noch Netlock entfernt!

    FlashLite: Alles was mit Flash erstellt wurde hat auch eine FlashLite Version. Also egal ob Flashwallpaper oder Flashmenü oder Flashwallpaper. Deshalb muss man immer schauen, ob das jeweilige Handy auch die FlashLite Version des Flashmenüs, etc, unterstützt! Bitte nicht verwechseln mit dem Vorgang des Flashens!

    Flashmenü: Ein Flashmenü ist ein Menü mit anderen Icons, das auf Flash basiert. Meistens ist der Cursor des Flashmenüs verändert und es hat einen animierten Hintergrund.

    Flashtreiber: Ohne den Flashtreiber kann das Handy von allen Flashprogrammen nicht richtig erkannt werden und man kann es auch nicht flashen. Ein, auf dem PC, installierter Flashtreiber ist also ein Muss, bevor man etwas anderes mit dem Handy macht.

    Flexband: Flexbänder sind die dünnen breiten Kabel in eurem Handy die eine orange-braune Färbung haben. Diese verbinden Display, Tastatur und ähnliches mit der Platine und dienen als Datenleiterbahn. Wenn man nicht vorsichtig mit ihnen umgeht, können Sie reißen oder es können Haarrisse entstehen, welche das Flexband und das daran hängende Bauteil unbrauchbar machen.

    F-Serie: Das F steht für "Fun". Diese Serie ist speziell gemacht für Spielehandys. Das heißt, auf diesen Handys sind von vornherein bestimmte Spiele installiert, die auf anderen Handys nicht vorinstalliert sind. Teilweise haben diese Handys sogar spezielle Tasten zum Spielen. Ein Beispiel aus dieser Serie ist das F305.


    [ftitle=frage7]Fachbegriffe mit - G[/ftitle]
    GDFS: Das bedeutet ausgeschrieben "Global Data File System". Im GDFS sind viele wichtige Einstellungen und Parameter gespeichert. Außerdem ist das GDFS bei A1 und A2v1 Handys sehr empfindlich. Deshalb sollte man unbedingt ein Backup davon erstellen, bevor man das Handy das erste mal flasht oder eine andere Operation durchführt. Wie man ein Backup erstellt, kann man im Index in einer Anleitung dazu nachlesen.

    GID Lock: GID Lock kommt im Prepaidbereich zum Einsatz, meistens bei T-Mobile oder Vodafone. Dies erlaubt nur die Nutzung von T-Mobile X-tra oder Vodafone CallYa Karten. Andere Karten von T-Mobile / Vodafone (Vertrag) oder Discountanbieter (Congstar usw) laufen nicht!

    G-Serie: Das G steht für "Generation Web", was bedeutet, dass diese Handy speziell auf die Kommunikation mit dem mobilen Internet (WAP) ausgelegt sind. Handys dieser Serie waren geplant als Barrenhandy mit Touchscreen, so wie das G900 und das G700. Allerdings hat diese Planung mit der Veröffentlichung des G705 (Slider ohne Touchscreen) und dem G502 (Barren ohne Touchscreen) in den Wind geschossen.


    [ftitle=frage8]Fachbegriffe mit - H[/ftitle]

    HPM: HPM tritt ebenfalls immer in Verbindung mit einer Zahl auf, wie zum Beispiel HPM-75 oder HPM-70. Dies sind Bezeichnungen für die Headsets von Sony Ericsson. Jede Zahl steht für ein anderes Modell. Große Unterschiede gibt es allerdings nicht wirklich. Es ist aber empfehlenswert, immer eins der neueren Headsets zu benutzen, da diese einfach einen besseren Klang haben.


    [ftitle=frage9]Fachbegriffe mit - I[/ftitle]
    Identify: Ein Identify ist eine Logdatei in der alle wichtigen Daten des Handy zusammengefasst sind. Solch einen Identify macht man mit SETool 2 LITE, indem man auf "Identify" klickt und sein Handy mit dem Programm nach Anleitung verbindet. Und wenn dann jemand nach dem Indentify frägt, möchte er diese ausgelesenen Daten haben.

    IMG Tool: Mit dem IMG Tool kann man aus einem Bild/Icon einen Patch machen um Icons im Handy zu verändern. Diese Methode ist für DB2020 Handys gedacht, für die es keinen SysGFX Patch gibt!


    [ftitle=frage10]Fachbegriffe mit - J[/ftitle]
    JD-Flasher: JD-Flasher (just da flasher) ist ein Plug-In im FAR Manager mit dem man Handys flashen, patchen und Dateien im FS tauschen kann. Und das sogar bei DB2012/DB2020 CID53 Handys!

    J-Serie: Die J-Serie von Sony Ericsson beinhaltet Einsteigermodelle, die meist nicht viel kosten und auch nicht viel können, aber ihren Zweck erfüllen. Diese Handys sind meist nicht von Sony Ericsson hergestellt, sondern beinhalten lediglich eine Firmware von Sony Ericsson. Das ist auch der Grund, warum man diese Handys nicht mit den üblichen Programmen flashen kann.


    [ftitle=frage11]Fachbegriffe mit - K[/ftitle]
    K-Serie: Bei der K-Serie handelt es sich um Handys die vor allem auf einer guten Kamera basieren und eine Verbesserte Multimediafunktion besitzen. Das neueste, und letzte, Modell aus dieser Serie ist das K850i.


    [ftitle=frage12]Fachbegriffe mit - L[/ftitle]
    Logfile: Im Flashprogramm, das ihr verwendet, ausgenommen FAR Manager, ist links ein Fenster, indem das Programm alle Schritte protokolliert. Das nennt man einen Log oder auch Logfile. Wenn man sein Handy bearbeitet und es dann nichtmehr angeht, sollte man immer den Log der letzten Operation am Handy posten. So können wir das Problem besser nachvollziehen und bessere Ratschläge geben.


    [ftitle=frage13]Fachbegriffe mit - M[/ftitle]
    MAIN: Die MAIN ist ein fester Bestandteil der Firmware. In der MAIN sind alle wichtigen Sachen, wie Dateipfade und das Rechtemanagement verankert. Kurz gesagt alles, was man nicht visuell auf dem Handybildschirm sieht, oder als Ton vom Handy hört.

    Masterreset: Durch die Durchführung eines Masterresets wird das Handy wieder in den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Achtung: Verlust aller Daten die auf dem Telefon gespeichert sind!!! Einen Masterreset kann man so durchführen: Menü > Einstellungen > Allgemein > Alles zurücksetzen > Alles zurücksetzen > Fortsetzen.

    M-Serie: Bei Handys der M-Serie handelt es sich um Smartphones mit UIQ Betriebssystem. Diese Handys besitzen keine Kamera. Die beiden Handys dieser Serie sind das M600i und der Prototyp M610, der sehr selten nur zu finden ist.


    [ftitle=frage14]Fachbegriffe mit - N[/ftitle]
    Non-EMP: Als Non-EMP Geräte werden Handys bezeichnet, welche über einen fremden Chipsatz verfügen: S1 Lacosto, Neptune...
    Siehe ODM.

    Netlock: Ein Netlock ist ein Lock, bei dem man alle SIM Karten eines Netzbetreibers verwenden kann. Ist der Netlock beispielsweise von E-Plus, so kann man im Handy keine anderen Karten verwenden, als die, die direkt von E-Plus kommen.


    [ftitle=frage15]Fachbegriffe mit - O[/ftitle]
    ODM: ODM bedeutet, dass die Handys nicht von Sony Ericsson produziert wurden, sondern lediglich deren Firmware benutzen und von Sony Ericsson vertrieben werden. Dies ist der Fall bei den billigen Einsteigerhandys wie S302 oder dem J132. Diese ODM Geräte kann man dann auch nicht mit einem normalen Flashprogramm bearbeiten, da diese keinen Sony Ericsson üblichen Chipsatz verwenden.

    Operator: Operator ist der Netzbetreiber eines Handynetzes oder einer SIM Karte. Von der T-Mobile SIM Karte ist T-Mobile der Provider. Ausnahmen sind Billigableger von großen Firmen, wie Congstar oder Fonic.

    OTP CID: OTP bedeutet "One Time Programmable", also nur einmal beschreibbar. Dies geschieht bereits im Werk von Sony Ericsson. Hier wird die OTP CID geschrieben, die man dann auch nichtmehr verändern kann. Die CID, die per Update mit SEUS verändert werden kann, ist die Flash CID. Wenn im Forum nach der CID gefragt wird, ist immer die Flash CID gemeint, da diese oft höher ist, als die OTP CID.


    [ftitle=frage16]Fachbegriffe mit - P[/ftitle]
    Patchen: Patchen ist ein Vorgang, den man mit SETool 2 LITE oder jd-Flasher durchführen kann. Beim Patchen wird ein bestimmter Teil der Firmware geändert oder etwas hinzugefügt. Ein Beispiel für einen Patch ist der "Radio ohne Headset" Patch. Ohne den Patch muss man immer das Headset anschließen, um Radio hören zu können. Mit dem Patch ist dies nichtmehr notwendig.

    PNX5230: PNX5230 ist ein Chipsatz wie DB2020. Allerdings gibt es nur wenige Handys, die diesen Chipsatz benutzen. Eines davon ist das W350i. Den PNX5230 Chipsatz kann man nur mit jd-Flasher bearbeiten. SETool 2 LITE kann es derzeit noch nicht!

    Porten: Porten kann man viele Patches mit Hilfe eines Programms. Das Porten an sich bedeutet eigentlich nur, dass der Patch angepasst wird für eine neue Firmware. Denn man kann einen Patch für die R8BA024 Firmware nicht mit der R8BF003 Firmware verwenden.

    P-Serie: Bei der P-Serie handelt es sich um Smartphones mit Kamera, die ebenfalls auf UIQ basieren. Handys dieser Serie sind P1i, P800i, P900i, P910i und P990i.


    [ftitle=frage17]Fachbegriffe mit - Q[/ftitle]
    Quick Access: Der Quick Access Patch wird nur bei DB2020 Handys benötigt. Er ist dafür zuständig, dass man mehrere Patches installieren kann. Wenn man den sogenannten QA Patch nicht als erstes installiert, bleibt immer nur der Patch erhalten, der als letztes gepatcht wurde.


    [ftitle=frage18]Fachbegriffe mit - R[/ftitle]
    Restfile: Restfiles werden nach dem Unlock benötigt um das Handy wieder funktionstüchtig zu machen, ohne den Unlockpatch zu entfernen. Bei SETool 2 LITE sind schon einige Restfiles enthalten, bei jd-Flasher muss man diese meist noch erstellen.

    R-Serie: Handys dieser Serie verfügen über einen verhältnismäßig großen Lautsprecher, sowie exklusive Radiofunktionen, die sonst in keinem Modell zu finden sind. Die beiden Handys dieser Serie sind das R300 und das R306.


    [ftitle=frage19]Fachbegriffe mit - S[/ftitle]
    Security Zone: Bestandteil der GDFS/TA, welche Informationen über den Simlock enthält.

    SE 123: SE 123 ist die Bezeichnung für Protoypen.

    SETool 2 LITE: SETool 2 LITE ist ein Programm um Sony Ericsson Handys zu Patchen, Flashen, GDFS zu reparieren oder den EROM Bug zu fixen. Dazu gibt es im Index viele hilfreiche Anleitungen.

    SEUS: Der Sony Ericsson Update Service (SEUS) ist ein Programm, dass von Sony Ericsson entwickelt wurde um deren Handys über das Internet auf den neuesten Stand zu bringen, was die Firmware anbelangt. Das Programm ist 100% kostenlos und funktioniert in der Regel einwandfrei. Allerdings hat Sony Ericsson das in den AGB so geregelt, dass Sie für eventuelle Schäden am Handy, die durch SEUS verursacht wurden, nicht aufkommen müssen. Allerdings ist Sony Ericsson sehr kulant und repariert die Handys meistens anstandslos.

    Sidebar: Die Sidebar ist eine Imitation von Windows Vista für Sony Ericsson Handys. Diese Sidebar ist allerdings nicht zu allen Handys kompatibel. Dazu gehören zum Beispiel die K-Serie, ausgenommen K850i, von Sony Ericsson. Für weitere Informationen bitte die Forensuche benutzen.

    Simlock: Ein Simlock ist eine Sperre im Handy, sodass man nur 1 einzige SIM Karte mit dem Handy betreiben kann. Sollte man eine andere benutzen wollen, so erscheint im Handydisplay "Bitte richtige SIM Karte einlegen". Diesen SIM Lock kann man bei den meisten Handys allerdings durch einen Patch "tempörär ausschalten". Wenn man das Handy dann flasht ist die Abfrage wieder da.

    S-Serie: Diese Handys verfügen über einen Slider- oder Swivelmechanismus. Das S302 bildet da allerdings eine Ausnahme, was warscheinlich daran liegt, dass es ein ODM Gerät ist.

    Swivel: Als "Swivel" wird das Drehgelenk bei Sony Ericsson Handys bezeichnet. ein Beispiel dafür ist das W900i. Swivel ist eine wenig verbreitete Art von Handys. Die meisten sind Barren-, Slider- oder Klapphandys.

    SysGFX: SysGFX sind die Systemgrafiken im Handy. Also alle Symbole und Icons, die visuell sichtbar sind. Diese kann man bei vielen Handys austauschen und dann ganz eigene Grafiken benutzen um das Handy einzigartig zu machen. Die Methoden variieren, je nach Chipsatz.


    [ftitle=frage20]Fachbegriffe mit - T[/ftitle]
    Trim Area (TA): Ähnlich wie GDFS, wird allerdings nur in S1 bzw. ODM Geräten verwendet.

    Telefonsperrcode: Den Telefonsperrcode kann man festlegen indem man im Handy ins Menü geht, dann Einstellungen wählt, dort auf Sicherheit klickt, dann auf "Sperren" und dort auf "Telefonschutz". Allerdings sollte man sich einen Code aussuchen, den man sich gut merken kann, denn es gibt Situationen in denen man schnell sein Handy braucht und nicht erst lange überlegen sollte. Sollte man den Code mal vergessen, so ist das kein Problem. Man kann ihn bei fast allen Sony Ericsson Handys kostenlos auf "0000" zurücksetzen.

    T-Serie: Das T steht für "Trend". Sony Ericsson möchte mit dieser Serie wohl Trends setzen und Trendbewusste Leute ansprechen, wie etwa mit dem T707.


    [ftitle=frage21]Fachbegriffe mit - U[/ftitle]
    UIQ: UIQ ist ein Betriebssystem von Sony Ericsson, dass man auf deren Smartphones finden kann. UIQ ist ein Ableger von Symbian. Allerdings konnte sich UIQ nie so richtig durchsetzen und wurde deshalb von Sony Ericsson für tot erklärt. Es werden als keine Sony Ericsson Handys mehr erscheinen mit UIQ als Betriebssystem!

    Unlock: Da der Unlock eine rechtliche Grauzone ist, wird bei uns im Forum nur der Patch Unlock besprochen. Der Patch Unlock hebt den Lock nicht vollständig auf, sondern setzt nur die Abfrage temporär außer Kraft. Ein Unlock ist, wenn man das Handy von den Beschränkungen, zB auf eine SIM Karte, befreit und man danach alle SIM Karten von allen Anbietern nutzen kann.


    [ftitle=frage22]Fachbegriffe mit - V[/ftitle]
    V-Serie: Diese Serie beinhaltet ausschließlich Handys, die sowohl auf der Handyschale ein Vodafone Logo tragen, als auch eine Vodafone Firmware mitbringen. Diese Handys sind so auch nur von Vodafone zu erhalten.


    [ftitle=frage23]Fachbegriffe mit - W[/ftitle]
    Walkman: Walkman heißt die spezielle Software im Handy zur Wiedergabe von Musik. Dieser Walkman enthält bestimmte Funktionen, die die Standardaudiowiedergabesoftware nicht hat. Zu finden ist der Walkman nur auf der W-Serie von Sony Ericsson und in abgespeckter Version auch auf anderen neuen Sony Ericsson Handys.

    WAP: WAP ist die Bezeichnung für das mobile Internet indem man mit dme Handy surfen kann von Unterwegs. Allerdings fallen je nach Vertrag oder Provider zum Teil sehr hohe KOsten an. Daher sollte man sich vor der Nutzung des WAP bei seinem Anbieter über die Kosten und die Taktung ausreichend informieren!

    W-Serie: Das W steht für Walkman. Und genau das zeichnet diese Handys aus. Sie besitzen eine Walkmansoftware mit besonderen Funktionen, die alle anderen Handyserien nicht besitzen. Bei neueren Handys (A2) ist der Walkman mit einem flashbasierenden Medien Menü gekoppelt. Beispiele aus dieser Serie sind W810i, W580i, W910i, W995.


    [ftitle=frage24]Fachbegriffe mit - X[/ftitle]
    XS++: XS++ kann ebenfalls Handys flashen. Allerdings sind da noch weniger Handys kompatibel. Patchen kan XS++ garnicht. Dafür hat es eine sehr schöne Filesystem Funktion mit der man schnell und effektiv arbeiten kann. XS++ kann auch einen CID Upgrade auf CID52 durchführen.

    X-Serie: Die Xperia Smartphone Serie steht bisher noch ganz am Anfang. Die Ziele dieser Serie sind allerdings klar definiert: eine All-in-one Business Lösung. Diese Handys basieren auf Windows Mobile und beinhalten alle Programme die man benötigt als Geschäftsmann.


    [ftitle=frage25]Fachbegriffe mit - Y[/ftitle]


    [ftitle=frage26]Fachbegriffe mit - Z[/ftitle]
    Zertifikatsfarben: Zum Zertifikat (CID) gehört immer eine Farbe. Die Farbe des Zertifikats verrät mehr über die EInschränkungen, die durch die CID gemacht werden und wann das Handy zuletzt von Sony Ericsson bearbeitet wurde. Es gibt folgende drei Farben:

    RED: Ist die wohl meist anzutreffende Farbe. Wenn man diese Farbe hat, bedeutet das, dass das Handy sich im Auslieferungszustand befindet. Es wurde also fertig bearbeitet und ist zum Verkauf freigegeben.

    BROWN: Ist selten anzutreffen. Diese Farbe bedeutet, dass wenige Einschränkungen vorhanden sind und dass das Handy noch im "Entwickler Zustand" ist. Also für die Software Leute von Sony Ericsson zum testen.

    BLUE: Trifft man nur sehr sehr selten an. Diese Handys wurden nie richtig Programmiert. Es fehlt also GDFS, Firmware und das Handy hat keine IMEI.

    Z-Serie: Die Z-Serie enthält nur Klapphandys. Diese haben allerdings keine besonderen Funktionen oder etwas in der Art. Beispiele Z550, Z800.


    [ftitle=frage27]Hinweise[/ftitle]

    Danke an master007, Deadman, Samus Aran und GîxXéR die ihre Ideen mit eingebracht haben!

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    #1 GearX, 19. Mai 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Aug. 2011
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