Handys langsam aber sicher als Camcorderersatz!

Dieses Thema im Forum "Allgemeiner Talk" wurde erstellt von AndreasBloechl, 22. Dez. 2011.

  1. AndreasBloechl

    AndreasBloechl VIP Mitglied

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  2. D a r K

    D a r K VIP Mitglied

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    Toller Testbericht!

    Ganz subjektiv bin ich von den Videoaufnahmen des S2 etwas enttäuscht. Sogar Tagsüber sah das ganze recht flattrig aus...

    Hab beim 4S die Tage einfach mal Videoaufnahme während der Fahrt gestartet. Handy war an der Navihalterung fixiert und die Aufnahme ging problemlos. Von dem Ergebnis bin ich echt überrascht. Hätte nicht gedacht, dass da was wirklich brauchbares raus kommt.


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  3. AndreasBloechl

    AndreasBloechl VIP Mitglied

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    Du auf dieser Page kannst mal suchen da findest du sogar einige Berichte mit Vorsatzlinsen und und und für de iPhone. Ich glaube sogar das sie einen 3D Vorsatz auch schon mal gebastelt haben.
    Es gab auch noch eine News vor kurzem da hat ein Videoteam einen kompletten Film mit Handys gedreht. Ich denke wirklich die Dinger kommen nach und nach immer mehr zum Einsatz bei Dreharbeiten.
     
  4. tomauswustrow

    tomauswustrow VIP Mitglied

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    und womit wurde der Film gedreht ? natuerlich mit dem N8 :D

    --- Edit ---

    Olive :: The Movie
     
  5. AndreasBloechl

    AndreasBloechl VIP Mitglied

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    Ja kann gut sein, habe die News damals nur schnell überflogen.
     
  6. tomauswustrow

    tomauswustrow VIP Mitglied

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    ist Tatsache... ne bessere Cam gibts momentan noch nicht.
     
  7. Protector

    Protector VIP Mitglied

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    Uh............mein Gott...JEDER kann nen steoroskopiefilm herstellen, eigentlich egal welche Cam.

    Okay wenn falsch geschieben, dann bitte ausbessern :D
     
  8. AndreasBloechl

    AndreasBloechl VIP Mitglied

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    Und wie willst du das ohne Vorsatz machen? Und nicht vergessen , da muß die doppelte Bitrate gesichert werden. Ich denke mal mein WildfireS wird da explodieren.:D
     
  9. a_halodri

    a_halodri VIP Mitglied

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    Ich weiss nicht. Ein Handy zum Filmen, was wird da für eine Qualität erwartet. Ich nutze eine Full HD Video Kamera zum Filmen. Genau das selbe zum Fotografieren. Dann kann ich auch nicht meckern.
     
  10. Dodger

    Dodger VIP Mitglied

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    Wer so einen Käse wie im Threadtitel glaubt... naja.

    Man muss sich nur mal Geräte wie das N8 anschauen... im Vergleich zu ner guten Cam isse immer noch Sche***e und interessiert hats auch gross keinen das die Cam toll ist... die Prioritäten liegen bei Smartphones aktuell ganz woanders. Und ob sich das ändert bezweifel ich...man kann gute Mechanik nicht durch Software ersetzen... und erstere passt nunmal in kein Handy :D
     
  11. Protector

    Protector VIP Mitglied

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    Also nen Vorsatz hab ich schon, zumindest fürs neue Jahr. Aber nen Aufsatz brauchst du doch garnicht oO Du brauchst nur eben viel viel Zeit. Jedes Frame einzeln bearbeiten etc pp. Aber okay, bei einem Foto geht das alles wesentlich einfacher. Und wieso muss man überhaupt in 3D aufnehmen können? Und wie Dodger schon schrieb: Von Camcorderersatz kann noch lange nicht die Rede sein. Die Kameras können noch so gut sein, die werden nie ordentliche Ergebnisse zielen. Weil einfach die Technik nicht ins Smartphone passt.
     
  12. svx

    svx VIP Mitglied

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    Naja ich hatte mir auch schon den Trailer von "Olive" angeschaut (siehe #4), und mich hat das Ergebnis voll überzeugt. Wenn ich sehe was für grottige Filme mit zig-fach teurerer Hardware produziert werden, da ist das N8 schon top!

    Übrigens ist das Making-of auch absolut sehenswert ;)
     
  13. AndreasBloechl

    AndreasBloechl VIP Mitglied

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    Genau der gleichen Meinung bin ich auch SVX, wenn man sich das mal anschaut so geht da schon verdammt viel ,was man wirklich nicht unbedingt sofort auch glaubt das es ein Handyvideo ist.
     
  14. Meiner Einer

    Meiner Einer Vertrauensmitglied

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    Es ist schon erstaunlich, was sich da in den letzten Jahren getan. Ich bin zwar auch kein Fan von Handy-Cams bzw. Pocket-Kameras, aber man sollte sie nicht generell verteufeln. Denn sie machen unter ganz bestimmten Bedingungen auch sehr gute Bilder/Filme.

    Dazu sollte man sich einfach mal mit der Technik dazu befassen:

    DSRL
    - Hochwertige Objektive mit großem Lichdurchlaß und Blendensteuerung.
    - Großer Chip
    - Einstellbare Komprimierung bis hin zu RAW (unkomprimiert, ohne Verluste).
    - Von Hand einstellbarer ISO-Wert ("Film"-empfindlichkeit).

    Handy:
    - Kleine Linse mit wenig Lichtdurchlaß, meist keine Blende einstellbar
    - Kleiner Chip
    - Komprimierung (und somit Artefakte) sehr hoch und meist nicht einstellbar
    - ISO meist nur von der Kameraautomatik gesteuert.

    Das sind die für die Betrachtung relevanten Unterschiede. Die Belichtungszeit ist heute sowieso rein elektronisch gesteuert (Die Dauer, von der vom Chip die Daten empfangen und gesammelt/aufsummiert werden), würde also rein technisch keine Unterschiede machen. Diese Steuerung wird allerdings bei einfachen Kameras oft noch dazu "mißbraucht", um halt bei bei wenig Licht diese Zeit (automatisch) zu erhöhen. Auch auf die Gefahr, das dann schon zu dunkle und verrauschte Bilder zusätzlich noch unscharf werden.

    Also fangen wir mit dem Objektiv an. Bei den "Großen" kommt auf Grund der großen Linse (und somit kleiner Blendenzahl) schon mal sehr viel Licht durch. Wichtig bei Aufnahmen mit wenig Licht, denn man kann ja die Blendenwerte in weiten Bereichen steuern. Das fällt bei den "Kleinen" weg. Im Grunde erzielen sie nur bei der für ihre fest vorgegebenen Blende optimalen Ausleuchtung/Helligkeit die besten Ergebnisse. Alles darüber oder darunter muß (im Gegensatz zu der DSRL) schon mal über Belichtungszeit und ISO korrigiert werden.
    Auch die Qualität der Linse(n) selber hat viel Einfluß.

    Der Chip: Natürlich bringt ein großer Chip von vornherein mehr Strom, da ja die Fläche für jedes einzelne Pixel größer ist. Wirklich relevant ist das aber nur, falls mit wenig Licht gearbeitet werden muß; die Bildsignale also zusätzlich verstärkt werden müssen.

    ISO: Eigentlich stammt das aus der Analogfotografie und bezog sich sich auf die Filmempfindlichkeit. Je feinkörniger ein Film war, desto unempfindlicher war er auch (brauchte also mehr Licht), ließ sich dafür aber auch stärker vergrößern. Eine echte Entsprechung gibt es digital nicht. Es gibt (vereinfacht gesagt) für die heutige Digitalfotografie das Maß an, mit der die Bildsignale vom Chip anschließend noch verstärkt werden müssen. Nehmen wir einmal an, ein Bild wäre trotz schon hoher Belichtungszeit, die schon fast in den Verwackelungsbereich reingeht und eben durch fehlende Blendeneinstellung immer noch zu schwach. Also könnte man diese Signale elektronisch verstärken. Nichts anderes ist also der ISO-Wert bei Digital. Die Sache hat natürlich folgenden Haken: Vielleicht kennt das jemand noch vom analogen Radioempfang (nur als Beispiel); wenn ich einen weit entfernten, schwachen Sender hören will, muß ich die Lautstärke so weit aufdrehen, das ich nicht nur den Sender, sondern auch ein ziemlich starkes Rauschen höre. Genauso verhält es sich bei den Fotos. Nur "höre" ich dann das Rauschen nicht, sondern die Bilder werden "krisselig" oder wie man das nennen will. Schlimm nur, das die Industrie solche Tricks noch als "Feature" bewirbt... Es gibt nichts schlimmeres als einen hohen ISO-Wert.
    Und natürlich muß man bei einem kleinen Chip schon weitaus früher anfangen, diese Verstärkung einzusetzen. Ebenso werden dann oft noch andere Tricks eingesetzt, um das Bild zu "verschlimmbessern"...

    Und über die anschließende Komprimierung muß man nicht viel sagen. Solange man es in gewissen Grenzen selbst einstellen kann - OK. Wenn aber ein Hersteller mit Gewalt nach dem Motto arbeitet: "Haupsache, viele Bilder passen aufs Handy", dann werden spätestens hier die Bilder endgültig "kaputtkomprimiert".

    Zusammenfassend kann man aber sagen: Wenn ich ein Motiv / eine Szene optimal an die vorgegebenen (festen) Parameter der Handy-Kamera anpasse (also die Be- / Ausleuchtung), so das die Elektronik nicht "Tricksen" muß, dann kann ich durchaus sehr gute Ergebnisse erzielen.
    Oder auch: Eine DSRL hat einen riesigen Arbeitsbereich, innerhalb der sie sich an die äußeren Parameter anpassen kann. Bei einer Handy-Kamera dagegen muß man die äußeren Parameter an die Fähigkeiten der Kamera anpassen. Wenn man das beachtet, steht guten Bildern / Filmen nichts im Wege...
     
  15. AndreasBloechl

    AndreasBloechl VIP Mitglied

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    Du hast das voll auf den Punkt gebracht, genau aus diesem Grund was du schreibst mit dem Chip (CCD oder CMOS egal welcher) ist es mir meist sogar lieber es sind weniger Pixel vorhanden. Normal reichen ja 3MP für den normalen Gebrauch und die Zimmern dann 5 und noch mehr auf die gleiche Fläche, wirklich nur alles Marketingschmarrn den keine braucht und die meisten sowieso nicht verstehen. Pixelwahn also.
    Zum ISO muß ich noch was sagen, beim HTC kann man den auf konstant 100 einstellen, anfangs denkt man sich da wirklich super Sache wenn man weis was das bedeutet. Nur hatte bzw. hat die ganze Sache beim alten Wildfire ein Problem was ich nie in den Griff bekommen habe, die Auto Belichtung funktionierte bei schlechtem Licht dadurch überhaupt nicht mehr und der Weißabgleich ging so ziemlich voll daneben. Wie es jedoch beim jetzigen WildfireS ist weis ich nicht, die Cameratreiber denke ich sind nicht mehr die gleichen und so schnell vom anschauen glaube ich ist es besser geworden. Bin noch nicht dazu gekommen mich damit mehr zu beschäftigen. Wird aber hoffe ich bald der Fall sein das ich mal Zeit dazu habe.
     
  16. Meiner Einer

    Meiner Einer Vertrauensmitglied

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    Über den Pixelwahn brauchen wir wohl nicht diskutieren - ich sehe es auch als Quatsch an. Sinnvoll wäre es nur, wenn nicht die Pixel verkleinert, sondern stattdessen der komplette Chip größer würde. Das bedingt aber auch wieder größere Linsensysteme (Objektive). Wobei die Technik bei den Spiegelreflex allerdings noch nicht an diese Grenze gekommen ist: Digitalkamera

    Wenn Du den ISO-Wert (also die Verstärkung) auf einen festen Wert einstellst, so kann die Belichtung (wie ja auch bei Film, der einen festen Wert hat) nur durch Blende und Belichtungszeit oder durch die gesteuerte Leistung eines Blitzes eingestellt werden. Blende ist hier fest vorgegeben; bleibt nur die Belichtungszeit bzw. Blitz. Da ein Blitz auch keine hohe Leistung hat - Unterbelichtung; hohe Belichtungszeit - Verwackelung...

    Wo soll es also bei diesen Kameras "herkommen", wenn Du außerhalb der für diese Kameratypen optimalen Parameter fotografierst? Wie soll die Elektronik einen Weißabgleich durchführen, wenn das Bild nur von Dunkelgrau bis Schwarz reicht? Wie soll die Kamera die richtige Belichtung finden / abschätzen können, wenn von den möglichen 12 Bit Auflösung des Chips (pro Farbe) vielleicht nur 4 genutzt werden (und das für die schon hellsten Stellen)?
     
  17. AndreasBloechl

    AndreasBloechl VIP Mitglied

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    Ja hast recht, die Blende ist ja wahrscheinlich konstant und nicht verstellbar auch von der Automatik nicht. Ich weis aber von älteren Digicams das die mit Graufilter arbeiten, also wenn die Blende erhöht wurde machten die einfach einen Graufilter drüber und das war es, die hatten aber dann auch nur meist zwei Stufen oder nur eine zum abblenden.
    Nur der Weißabgleich macht mir da eher Sorgen, ich weis nicht genau wie das von statten geht wie dieser ermittelt wird. Nur habe ich noch nie eine Cam gesehen bei der dann der Weißabgleich so in die Hose geht nur weil ich den ISO begrenze. Ich bin mir fast sicher das die Lösung da nicht unbedingt,nicht zu realisieren wäre seitens HTC. Aber egal für mich ist es immer noch eine Schnappschußcam und wird sie auch bleiben. Was mich am meisten ärgert ist die Tatsache das die ganzen Bedienelemente wie Auslöser und und und nicht zum weg blenden gehen, die hat man immer auf dem Bildschirm und ich kann ganz rechts nicht immer den Ausschnitt so erkennen wie ich gern hätte. Das sollten sie mal eleminieren.
     
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